Allgemeines

Liebe Mitbürger,

Dichtheitsprüfung und Sanierungspflicht privater Abwassergrundleitungen stellen sich für viele Bürger überall in Deutschland als existenzbedrohende Zwangsmaßnahme heraus. Dabei gibt es keinerlei belastbare Erkenntnisse darüber, ob von defekten privaten Leitungen eine Gefahr für unser Grundwasser ausgeht. Im Gegenteil belegen unabhängige Gutachten, dass beispielsweise die Abläufe von Kläranlagen den vielhundertfachen Schadstoffaustrag legal in die Gewässer einleiten und alle bekannten Grundwasserbelastungen ausschließlich aus anderen Quellen stammen, vorrangig aus Landwirtschaft, Industrie und Kläranlagen.

Abwasser-Studie pünktlich zum Start der Koalitionsverhandlungen

37 Milliarden Euro für neue Kläranlagen?


im Abwasser schwimmt vieles, was da nicht hineingehört. Die Sorglosigkeit mancher Zeitgenossen, die die Kanalisation als eine erweiterte Mülldeponie betrachten, kostet die kommunalen Abwasserbetriebe – und damit deren Kunden, die Wasserverbraucher – viel Geld. Denn das Abwasser muss aufwendig gereinigt werden, mechanisch und biologisch. Drei Stufen durchläuft der Prozess in der Regel, bevor das Wasser so weit geklärt ist, dass es in den natürlichen Kreislauf eingespeist und zu Grund- und Trinkwasser werden kann.
Doch drei Reinigungsstufen reichen oft nicht mehr aus. Zunehmend breiten sich Kleinstpartikel aus, die nicht ins Wasser gehören und wenn nicht dem Menschen, so aber anderen Lebewesen gefährlich werden können. Die Liste solcher Mikroteilchen ist lang und wird durch immer feinere Analysemethoden immer länger. Die Teilchen stammen aus Kosmetika, Körperpflegemitteln, Arzneien, Pflanzenschutzmitteln oder auch aus künstlich gesüßten Limonaden. Als sehr hartnäckig gelten Stoffe wie das in Schmerzmitteln enthaltene Diclofenac oder Röntgenkontrastmittel.

Medikamentenentsorgung / Gewässerschutz

16.06.2015


Gewässerschutz: Bayern klärt Verbraucher über Medikamentenentsorgung auf

Die Ministerinnen für Umwelt und für Gesundheit in Bayern, Ulrike Scharf Melanie Huml (beide CSU) haben Anfang Juni gemeinsam mit dem Bayerischen Apothekerverband (BAV) eine neue Informationskampagne über die sichere Entsorgung abgelaufener Medikamente gestartet. Arzneimittel dürften nicht über das Abwasser entsorgt werden, sondern gehörten in der Regel in den Restmüll, sagte Scharf.

Gedanken zum Verhältnis Bürger-Verwaltung-Ausschüsse

Gedicht von Elmix - BI Alles Dicht in Ahlen

Hat der Bürger eine Frage,
und das gibt es alle Tage,
ist bei näherer Betrachtung,
unter wohlwollender Achtung,
und der Qualität der Frage,
diese wohlgemeinte Frage,
für den Ausschuss eine Plage.
Denn dumme Fragen gibt es nicht
und der Ausschuss, der hält dicht.
Pocht der Bürger auf sein Recht,
geht es ihm in Ahlen schlecht.

EU-Badegewässerbericht 2014

StGB NRW-Mitteilung vom 09.06.2015
EU-Badegewässerbericht 2014


Am 20. Mai 2015 hat die EU-Umweltagentur (EEA) die Ergebnisse ihrer jährlichen Untersuchung der Badegewässer in den 28 EU-Mitgliedstaaten vorgelegt. Darin wird die Wasserqualität von 2.063 der 2.290 in Deutschland untersuchten Seen als „exzellent“ bewertet, 142 Seen erhalten das Prädikat „gut“. Auf Basis der seit 2010 bestehenden EU- Badegewässerrichtlinie wurden im Jahr 2014 Wasserproben aus 2.290 deutschen Gewässern ausgewertet.

Eine mangelhafte Wasserqualität wiesen im vorgenannten Jahr danach lediglich 14 oder 0,6 Prozent der Badegewässer auf.

Deutschland belegt damit im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz. In der Saison 2014 erfüllten rund 98 Prozent der beurteilten Badegewässer die EU-Qualitätsanforderungen.

Eine interaktive Landkarte sowie weiterführende Informationen findet sich im Internet unter www.cor.europa.eu (Rubriken: Neues > Neues aus den Regionen > EU-weiter Badegewässerbericht erschienen).
Az.: II gr-ko

Quelle:
http://www.kommunen-in-nrw.de/mitgliederbereich/mitteilungen/detailansicht/dokument/eu-badegewaesserbericht-2014-veroeffentlicht.html?cHash=d683551caec55666a3065580186791f6 

Also, warum brauchen wir dann den § 23 Abs.3 WHG

Dr. Barbara Hendricks SPD

Seit 17. Dezember 2013: Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Deutscher Bundestag

17. Wahlperiode

Drucksache17/10968

12. 10. 2012

Schriftliche Fragen

mit den in der Woche vom 8. Oktober 2012

eingegangenen Antworten der Bundesregierung

133. Abgeordnete

Dr. Barbara Hendricks SPD

 

Gedenkt die Bundesregierung, entsprechend § 23 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) dem

Bundesrat einen Verordnungsentwurf zur Dichtheitsprüfung von Kanalhausanschlüssen vorzulegen?